Pädagogischer Austausch

Pädagogischer AustauschDienst

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Seit nunmehr fast 30 Jahren spielen sich jedes Jahr am Rheinberger Bahnhof tränenreiche Abschiedsszenen ab: die deutschen Gastfamilien nehmen Abschied von ihren „PAD-Kindern“, die sie vierzehn Tage lang beherbergt haben.
Es handelt sich dabei um Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt, die für ihre hervorragenden Leistungen im Fach „Deutsch als Fremdsprache“ ein Stipendium für einen vierwöchigen Aufenthalt in Deutschland erhalten haben.
Dieses einzigartige Preisträgerprogramm wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert und vom PAD in Bonn organisiert und koordiniert. Insgesamt kommen jährlich ca. 500 Schülerinnen und Schüler aus 91 Staaten nach Deutschland.
Der Aufenthalt, der ein authentisches und aktuelles Deutschlandbild vermitteln soll, ist aufgeteilt in zwei Wochen in Bonn/Köln, Berlin und München oder Hamburg mit einem kulturellen Besichtigungsprogramm sowie zwei Wochen in Gastfamilien an ca. 60 Standorten, von Greifswald bis Konstanz.
Während dieses Familienaufenthaltes nehmen die Gäste am Schul- und Familienleben ihrer Gastgeschwister teil. Daneben erhalten sie 21 Stunden eigenständigen Unterricht in der PAD-Gruppe. In mehreren Exkursionen lernen sie Rheinberg und die Region kennen und machen an den Wochenenden z.B. Ausflüge mit ihren Gastfamilien.
Die Gruppe wird während des Städteaufenthaltes von einem/r Reiseleiter/in und einem/r Reiseleiterassistenten/in begleitet, die in der Regel ehemalige Gastgeber sind. Unterstützt werden sie von einem/r Begegnungsschüler/in der örtlichen Schule, der/die die gesamten vier Wochen lang das Bindeglied zwischen Gruppe und Betreuern ist.
Der Familienaufenthalt wird von einem/r Lehrer/in der teilnehmenden Schule organisiert und betreut.
Die internationalen Kontakte, die so geknüpft werden, halten Dank der modernen Medien eine lange Zeit, bis hin zu privaten Besuchen, z.B. einer Hochzeit in Indien – Völkerverständigung vom Feinsten.

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